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ſinnig, hob ſeine Eroberung auf den Armen empor, und rief:„Freiſtatt! Freiſtatt!“ Auf's Neue ließ das Volk donnernden Beifall vernehmen. Nachdem Quaſimodo die Gallerie durcheilt, ſtürzte er in's Innere der Kirche zurück; zugleich aber erſchien er wieder auf der oberen Platte, trug die Zigeunerin, lief wahnſinnig umher, und rief:„Freiſtatt!“ Lauter Jubel erhob ſich auf's Neue. Endlich erſchien er zum dritten Mal auf der Spitze des Glockenthurmes; es ſchien, als wolle er ſtolz der ganzen Stadt das gerettete Mädchen zeigen, und ſeine furchtbare Stimme, die man ſo ſelten vernahm, und die er ſelbſt nie hörte, rief bis in die Wolken:„Freiſtatt! Freiſtatt! Freiſtatt!“
„Brav! brav!“ rief das Volk, und dieſer ungeheure Zuruf ſetzte ſelbſt die Klausnerin am Grèveplatz in Erſtaunen, die, das Auge auf den Galgen geheftet, noch immer wartete.


