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möglicher Weiſe gar keine Mitſchuldigen hatte, daß ferner dieſe Mitſchuldigen, wenn er zufällig welche gehabt hätte, es beim Brand 1618 für nichts und wieder nichts geweſen wären. Man hat noch zwei andere, ſehr wahr⸗ ſcheinliche Erklärungen. Die erſte bezieht ſich auf den großen feurigen Stern, einen Fuß breit, ein Ellenbogen⸗ maas hoch, welcher, wie männiglich kund i*ſt, am ſiebenten März nach Mitternacht vom Himmel auf den Palaſt her⸗ unterſiel. Die zweite beruht auf der vierzeiligen Strophe von Theophile: 4
Das war ein trauriger Tag gewiß,
Als die Dame Juſtiz in Paris,
Weil ſie zu viel Süßes zu ſich genommen,*)
Mit dem ganzen Palaſt in Hitze gekommen.
Was man nun auch immer von dieſer dreifachen Deutung des Palaſtbrandes im Jahre 1618(der politi⸗ ſchen, der phyſiſchen und der poetiſchen) halten möge,— die Thatſache, welche unglückſeliger Weiſe gewiß bleibt, iſt der Brand. Man hat es jener Kataſtrophe, man hat es hauptſaͤchlich den verſchiedenen darauf folgenden Reſtau⸗ rationen, welche vollends verdarben, was jene noch ver⸗ ſchont hatte, zu verdanken, daß von dieſer erſten Woh⸗ nung der Könige von Frankreich, von dieſem Palaſt, der
*) Das Wortſpiel im Original im Deutſchen durch ein ebenſo prägnantes zu erſetzen, dürfte ſchwer halten;— es heißt: avoir mangé trop d'épice(épice= Zuckerwerk und Gerichtsſporteln). Der Ueberſetzer.


