Teil eines Werkes 
1. Theil (1836)
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ſchaft begnügt ſich die Mehrzahl, blos die Zuſchauer zu beſchauen; eine Mauer, hinter welcher ſich irgend etwas ereignet, iſt für uns ſchon ein hinreichender Gegenſtand der Neugier.

Würde es uns(uns Leuten von 1830) vergönnt ſein, uns in Gedanken unter dieſe Pariſer des 15ten Jahr⸗ hunderts zu mengen, uns mit ihnen, gezupft, geſtoßen, beinah kopfüber fallend, in jenen großen Saal des Palais zu drängen, der am 6ten Januar 1482 doch ſo eng gepfropft war,— das Schauſpiel wäre für uns weder ohne Intereſſe, noch ohne Reiz; wir würden rings um uns eine Menge ſo alter Dinge gewahren, daß ſie uns ganz neu vorkämen.

Wenn der Leſer damit einverſtanden iſt, ſo wollen wir verſuchen, den Eindruck wieder zu finden, der auf ihn gewirkt hätte, wenn er mit uns über die Schwelle jenes großen Saales getreten, mitten in das Gewühl von Leuten im bürgerlichen Ueberwurf, in der Polizei⸗ tracht, gerathen wäre.

Im erſten Augenblick ſummt es uns in den Ohren, ſchwimmt es uns vor den Augen, über unſern Häuptern erhebt ſich ein doppeltes Spitzgewölbe, mit hölzernen Bildwerken ausgetäfelt, mit goldnen Lilien auf azurnem Grunde bemalt; unſere Füße betreten einen Eſtrich von wechſelweis gelegten, ſchwarzen und weißen Marmor⸗ platten. Einige Schritte weit von uns erhebt ſich ein ungeheurer Pfeiler, weiterhin ein zweiter,— ein dritter,