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Hoͤre, ſagte er, deine Frau, meine Schwe⸗ ſter, iſt in Sicherheit. Ich habe ſie in's Lager der Weißen gebracht, und einem deiner Verwand⸗ ten, welcher auf dem Vorpoſten befehligte, uͤber⸗ geben. Ich wollte mich als Gefangener ſtellen, da ich befuͤrchtete, man wuͤrde ſonſt die zehn fuͤr mich haftenden Koͤpfe meiner Bruͤder opfern. Al⸗ lein dieſer naͤmliche Verwandte ſagte mir, ich ſollte trachten deiner Hinrichtung zuvorzukommen, indem die Hinrichtung der zehn Neger nur von der deinigen abhinge, welche Biaſſou durch eine auf unſerer hoͤchſten Bergſpitze aufgepflanzte ſchwar⸗
Fahne kund thun muͤſſe. Nun bin ich gelau⸗ fen, Rask fuͤhrte mich, und Gott ſey geprieſen,
ich kam zur rechten Zeit, du wirſt leben, und ich auch.—
Er reichte mir die Hand, und fuͤgte hinzu: Bruder, biſt du zufrieden?
Ich fiel ihm abermals um den Hals. Ich
beſchwor ihn, mich nicht mehr zu verlaſſen, und mit mir unter den Weißen zu bleiben; ich ver⸗ ſprach ihm eine Stelle in der Kolonialarmee.— Hier unterbrach er mich jedoch mit wilder Miene: Bruder, habe ich dir etwa vorgeſchlagen, in den Reihen der Meinen zu dienen?


