vom Rande heruntergezogen worden, haͤtte ich nicht an dem Baumſtamm mich feſt anſtemmen koͤnnen. 2u Ai Schaͤndlicher, was beginnſt du? rief ich.—
Ich raͤche mich! erwiederte er mit teufliſchem Gelaͤchter. Endlich halte ich dich feſt, du Thor haſt dich mir ſelbſt uͤberliefert, aber jetzt halte ich dich! du warſt gerettet, ich verloren, allein frei⸗ willig uͤberlieferſt du dich meinen Klauen, weil du mich ſeufzen hoͤrteſt, nachdem ich gebruͤllt.— Welcher Troſt fuͤr mich, daß mein Tod eine Rache iſt! Du biſt in die Falle gegangen, amigo, und ich werde einen menſchlichen Gefährten bei den Fiſchen des Sees haben.
Verraͤther, ſagte ich, mich gegenſtemmend, iſt das der Lohn fuͤr meine Bereitwilligkeit, dich zu retten!
Ja, antwortete en, ich weiß, daß ich mich mit dir haͤtte retten koͤnnen, allein mir iſt es lie⸗ ber, wenn du mit mir untergehſt; ich ziehe dei⸗ nen Tod meinem Leben vor. Komm!
Nun klammerten ſich ſeine beiden ſchon an⸗
gelaufenen ſchwieligen Haͤnde mit ungeheurer An⸗
ſtrengung um die meinige, ſeine Augen ſpruͤhten, ſein Mund ſchaͤumte, ſeine Kraͤfte, deren Abnahme


