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aufgeſchloſſen. Dieſes Leben konnte ich wieder be⸗ ginnen, alles in und außer mir forderte mich dazu auf, und kein wirkliches Hinderniß hielt mich da⸗ von zuruͤck. Ich war frei, gluͤcklich, und doch mußte ich ſterben; ich hatte kaum einen Schritt in dieſem Eden gemacht, als eine Pflicht, deren Wirklichkeit vielleicht nicht gewiß, mich es frei⸗ willig zu opfern zwingt. Fuͤr eine abgeſtumpfte, durch Widerwaͤrtigkeiten gebeugte Seele iſt der Tod nicht hart, faͤllt er aber auf ein erſt aufle⸗ bendes, den Lebensfreuden erſt aufbluͤhendes Herz, dann erſcheint er in furchtbarer Geſtalt. Dieß fuͤhlte ich nun recht tief; ich war einen Augenblick aus dem Grabe geſtiegen, um mich in dieſem kurzen Augenblicke von Allem was die Erde himm⸗ liſches geben kann, von Liebe und Freiheit berau⸗ ſchen zu laſſen: ich konnte das Gluͤck feſthalten, und ſtieg freiwillig ins Grab zuruͤck.
Sobald ich dieſes anſpannende Reuegefuͤhl beſiegt, bemaͤchtigte ſich meiner eine Art Wuth; ich ſtuͤrzte mich mit eiligem Laufe in das Thal, denn ich fuͤhlte die Nothwendigkeit zum Ende zu kommen. Als ich mich den Vorpoſten der Ne⸗ ger naͤherte, ſchienen ſie erſtaunt und wollten mich nicht einlaſſen. Wie ſonderbar, ich war beinahe


