Teil eines Werkes 
Theil 3, Madrid, Lisboa und die Refugiados in London : Skizzen aus der Geschichte unsrer Zeit : Abt. 3 (1833) Lisboa und die Refugiados in London
Entstehung
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2⁵² Skizzen aus Spanien.

ben haben?«Was ſollt' er aufgegeben ha ben! rief hier Ramirez ich habe ihn noch geſtern geſprochen. Es iſt alles richtig. Nun ihr werdet doch nicht ſchon wieder mit machen, Ramirez? fragte V. den alten Kriegs⸗ mann.Nicht mit machen, Seſor Don Lo⸗ renzo? bei der Seele meiner Großmutter! ſo lang ich noch ein Glied rühren kann und ei⸗ nen Tropfen Blut zu vergießen habe, geb ich die Parthie nicht auf. Die Moren hatten unſre Väter noch ſchlimmer in der Klemme, als jetzt die Servilen und Franzoſen uns und doch ſind wir, Gott und Don Pelayo ſei Lob und Dank! heut am Tage alle ſo gute Chriſten, als wenn's nie dergleichen Mo ren gegeben hätte. Was meint ihr, mein General? Ihr ſeid doch dabei?«Ich muß geſtehen, daß ich wenig auf Jauregui und ſeinen Plan gebe erwiederte der Gefragte, ein ſteifer Kriegsmann von der alten Schule, dem eine bunte wollne Decke, womit er ſeine Blößen bedeckte, gar wunderlich anſtand Catalonien wär mir lieber, wenn man ſich nur mit dem hochmüthigen Tollkopf, dem Mina vertragen könnte. Von all' euern Gue⸗ rilleros war mir der Empecinado der liebſte und giebt mir Gott die Gnade, daß ich einmal mit der hohen Hand nach Roa komme, ſo ſollen Kindeskinder davon ſagen. Ihr wißt doch, Ramirez, wie ſie mit dem wackern Em⸗ pecinado umgegangen? wie ſie ihn zu Tode gemartert? Ihn der in ſeinem Leben kei⸗ nem Kind mit Willen und Freude was zu