—
Skizzen aus Spanien. 635
zu vereinigen, um Alles zur Rettung ihres alten Anfuͤhrers aufzubieten. Schon die aus Furcht, Bewunderung und Dankbarkeit ſon⸗ derbar gemiſchte Anhaͤnglichkeit an den Mann, der dieſen Leuten leicht als ein außeror⸗ dentliches Weſen erſcheinen konnte, ſprach maͤchtig zu ſeinen Gunſten; hierzu kam aber noch, daß Manche von ihnen durch die Ge⸗ ſtalt und Ausdehnung, welche die Unterſu⸗ chung gegen Jaime Alfonſo genommen hat⸗ te, bedroht worden, und ſchon auf fluͤch⸗ tigem Fuß, alſo zu der altgewohnten, aben⸗ teuerlichen Lebensart voͤllig bereit waren, waͤhrend man zugleich aus dem Verbrechen des Anfuͤhrers einen Vorwand genommen hatte, ſeinen ehemaligen Gefaͤhrten die klei⸗ nen Jahrgelder zu entziehen, welche er ihnen in dem Vertrag, wodurch er ſeine eigne Am⸗ neſtie erlangte, ausbedungen hatte.
Wie Florencio die Mittel, die ihm auf dieſe Weiſe bald zu Gebote ſtanden, benutzte, ha⸗ ben wir geſehen. Seine Stimmung war in der That der Art, daß er unbedenklich Alles an Alles zu ſetzen bereit war. Liebe und Dankbarkeit gegen ſeinen Bruder, das An⸗


