Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1828)
Entstehung
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Vorwort und Einleitung. XIII

durch luͤbrigens vollkommen gerechtfertigten) Par⸗ theihaß, zum Theil durch die Sucht, nichts als hoͤchſt Außerordentliches zu berichten, entſtellt. In den Schilderungen des Spaniers fehlt oft grade das, was der Nichtſpanier verlangt, um ein lebendiges Bild zu erhalten, und uͤberhaupt ſucht er mehr durch abenteuerliche Begebenheiten, Gefahren und Verbrechen das Intereſſe des Leſers zu ſpannen, als durch unbefangene Darſtellungen aus dem wirklichen, gewoͤhnlichen Leben. So ſcheint es mir denn, daß es dieſen Skizzen nicht ſchaden kann, jene Vorgaͤnger gehabt zu haben, da ſie in der That ganz anderer Art und Weiſe ſind.

Ob die Charaktere, Sitten und Vorfaͤlle, welche ich ſchildere, dem Leſer eine guͤnſtige Mei⸗ nung von dem Theil des ſpaniſchen Volkes geben werden, den ſie darſtellen ſollen, muß ich dahin geſtellt ſein laſſen. Meine Abſicht iſt nicht zu lo⸗ ben oder zu tadeln, ſondern eben blos Beſtehen⸗ des zu ſchildern, auf jeden Fall aber moͤge der Leſer bedenken, daß es nur einige wenige Geſtal⸗ ten aus einem unendlich mannigfaltigen und aus⸗ gedehnten Gemaͤlde ſind, die ich hier geben kann. Von der Aufnahme, die dieſer erſte Verſuch fin⸗