Vorwort und Einleitung. XI
ſubjective Leben uͤberwiegend. Religion, Gewohnheit, Gewalt, kurz das Poſitive entſcheidet viele Fragen, deren Aufloͤſung ſonſt allerdings in das Gebiet des Romanſchreibers gehoͤrt. Der Stoff ſelber iſt alſo bei dem von mir gewaͤhlten Gegenſtand nach die⸗ ſer Seite beſchraͤnkt, und dieſe Graͤnzen nicht an— erkennen, hieße ihn misverſtehen. Mancher Leſer wird durch das hier Geſagte nicht geneigter ſein, die Armuth an pſychologiſchen Entwicklungen, Sen⸗ timents u. ſ. w. zu entſchuldigen, was ich be⸗ daure, aber nicht aͤndern kann.— Daß das Schickſal mancher der handelnden Perſonen nicht weiter angedeutet iſt, rechtfertige ich damit, daß ich in der That nichts weiter von ihnen weiß. Laͤngere Beſchreibungen von Gegenden und andern Locglitaͤten, die nicht ſehr eng mit dem Gange der Geſchichte verknuͤpft ſind, muß ebenfalls der Ti— tel rechtfertigen. Der geneigte Leſer vergeſſe nur nicht, daß er Skizzen durchblaͤttert, ſo wird er manches entſchuldigen, was hier zu ſagen weit⸗ laͤufig waͤre.—
Groß iſt die Zahl der Romane und Novellen in allen Sprachen, deren Schauplatz nach Spa⸗ nien verlegt iſt, allein mit ſehr wenigen Ausnah⸗ men verrathen alle eine ſo laͤcherliche Unbekannt⸗


