Teil eines Werkes 
5. Th. (1833)
Entstehung
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lung an Gluͤck der Armen Gemuͤth, ſodaß ſie eilig den Salon verließ und in die entlegenſte Gartenlaube floh. Alphons war nicht ſo bethoͤrt geweſen, daß ihm der Kampf entgangen waͤre; uͤber ihren beſſern Genius trau⸗ ernd, hoffte er, ſeine Unbefangenheit ſollte ihr ſiegen helfen. Betroffen und reuig ſuchte er ſie nach kurzer Zeit auf. Er war, waͤhrend Sara ihre kleinen Kuͤnſte uͤbte, ſich lebhaft bewußt geweſen, wie viel mehr ſiche⸗ res Lebensgluͤck ihm Alwinens gebildeter Geiſt als die⸗ ſer fluͤchtige Zauber verſpraͤche. Mit dieſem Gedanken, zu dem ſich Sorge geſellte, beſchaͤftigt, fand er ſeine Freundin im Dunkel des Abendhimmels und des dich⸗ ten Laubgewoͤlbes, wie ſie, vor einer Raſenbank kniend, ſchluchzend zu beten ſchien. Alphons ward von Mit⸗ leid hingeriſſen, ihr Ungluͤck und auch das ſeine ergriff ihn, er faßte ſie heftig in ſeine Arme, er wollte ſie troͤſten, uͤberzeugen, ſie ging von dem Schmerze der Verzweiflung zu dem Glauben, geliebt zu ſein, uͤber, Beide glaubten in dem Taumel, der aus dieſen Gegen⸗ ſaͤten entſtehen mußte, ein Pfand ihrer Errettung zu halten, und ihr Buͤndniß war nun vor ihren eignen Augen unaufloͤslich geknuͤpft.

Bebend, aber gluͤcklich kehrten ſie Arm in Arm zu⸗ ruͤck. Kaum im Gartenſaale eingetreten, hatten ſie Sara gegruͤßt, als die Thuͤre aufging, und ein ſchoͤner jun⸗ ger Mann in Uniform hereintrat. Sara flog aufrufend ihrem Eduard entgegen. Nach der erſten ſtuͤrmiſchen Bewillkommnung fuͤhrte ſie ihren Geliebten ihrer Freun⸗ din zu, und es war nicht moͤglich, ein ſchoͤneres Paar zu erblicken. Sie waren, einander mit einem Arme