Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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Stimme der Gerechtigkeit euch auffodert, er⸗ littenes Unrecht wieder gut zu machen, und die Bosheit zu ſtrafen! Er fuhr nun fort, mit aller Beredſamkeit die ſchwarze That des Frei⸗

herrn von Morven zu ſchildern, und drang dar⸗ auf, daß der Koͤnig Oscars ſchriftliche Beweiſe

leſen mußte.

Des Monarchen Geſichtszuͤge veraͤnderten ſich merklich waͤhrend des Leſens. Sollte der Freiherr von Morven wirklich einer ſolchen Greuelthat faͤhig ſeyn koͤnnen? ſagte er fuͤr ſich, indem ſeine Augen ſich nicht von den Schrift⸗ zuͤgen wandten. Zwar war bis hieher das Haus der Grafen von Glanalvon immer ſeinen Herrſchern treu und ergeben, und gehoͤrte zu den edelſten Geſchlechtern des Landes fuhr er nach einer Weile fort.

Und ſo ſteht es noch da, ſiel der Prinz eif⸗ rig ein. Glaubt mir, Sire, ich kenne Oscar Glanalvon, und wenn mein Mund bisher ſchwei⸗ gen mußte, ſo hoͤrt es jetzt, daß, obgleich aus ſeinem Vaterlande verbannt, von euch ſeiner Ehre und ſeiner Guͤter beraubt, er doch noch fuͤr dieß Vaterland ſein Leben wagte. Er focht