Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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Gnade, ſagte der Prinz, als alles ſich entkermt hatte.

Und wer iſt dieſer Freund, mein Sohn, erwiderte der Koͤnig, deſſen Wohl euch ſo nahe am Herzen zu liegen ſcheint?

Der edle, ungluͤckliche Graf von Glanalvon, erwiderte Eduard, den die Bosheit ſeiner Feinde aus ſeinem Vaterlande verbannt und eurer koͤ⸗ niglichen Huld beraubt hat.

Mit unwilligem Blicke verſetzte der Koͤnig: habt ihr vergeſſen, daß ich den Namen dieſes Verraͤthers nicht in meiner Gegenwart genannt haben will? Kein Wort weiter von ihm, wenn wir Freunde bleiben wollen.

Ich wage es auf meines Koͤnigs Zke denn ich kenne ſeine Gerech keit, rief der Prinz. Glanalvon iſt kein Verraͤther, ſondern ein ſchwer

gekraͤnkter Unterthan Ew. Majeſtaͤt; wenig Au⸗

genblicke ruhiger Ueberlegung werden euch da⸗ von uͤberzeugen.

Seht dieſe Schrift an, Siee, fuhr er tfort, als er bemerkte, daß der Koͤnig ſich unwillig von ihm wenden wollte, und ihr werdet finden/ daß nicht die Bitte des Sohnes, ſondern die

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