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Zufluchtsort bittet, den ſie in beſſern Tagen hoffte, dir einſt geben zu koͤnnen. Ja, Alice, die arme, verbannte Angelica hat nirgends ein Obdach, das ſie aufnimmt, und wuͤrde es dir ſehr danken, wenn du ſie und ihren treuen Gefaͤhrten eine Nacht beherhergen wollteſt:—⸗
Waͤhrend dieſer Worte hatte die alte Frau ſe unverwandt angeſehen und endlich uͤberzeugt, daß die lebende Angelica vor ihr ſtehe, fiel ſie zu ihren Fuͤßen und badete ihre weißen Haͤnde mit Thraͤnen. Ach! theure Lady, rief ſie end⸗
lich aus, warum muß ich den Tag erleben, da
das Kind meines lieben, großmuͤthigen Herrn gezwungen iſt/ ein Obdach bei ihrer armen Magd zu ſuchen. Doch, Gott ſei gelobt! nun ich euch wieder geſehen habe, will ich mein graues Hanzt mit Freuden in die Grube legen!—
Alſo wirſt du mir meine Bitte nicht ab, chl agen, treue Alice? ſagte Angel ica Aächeind unter Thraͤnen.
Abſchlagen?— Lady Angelica wie töunt ihr das nur denken! alles was ich habe, gehoͤrt euer; obgleich leider! 2 Dank ſei es meinen Fein⸗ den, ich nur wenig anzubieten habe.


