Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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1. 9

Beruhigt begleitete nun Eduard ſeinen Fuͤhrer in eine kleine reinliche Wohnung, wo der Ton von Angelica's Stimme, der ihm aus einem innern Gemache entgegen ſchallte, ihn voͤllig von ihrem Leben uͤberzeugte. Mit Entzuͤcken wollte er zu ihr fliegen; aber der Wirth hielt ihn zuruͤck, indem er ihm vorſtellte, daß der Dame, in ihrem erſchoͤpften Zuſtande, Ruhe durchaus nothwendig ſei; uͤberdieß, ſetzte er freundlich hinzu, ſeid ihr ſelbſt ſo ermattet, daß ihr eurerſeits auch Ruhe und Erfriſchung beduͤrft; leget euch alſo zu Bette, und morgen, hoffe ich, werdet ſo⸗ wohl ihr, als die junge Dame gaͤnzlich wieder hergeſtellt ſeyn. Endlich gewann der alte Ber⸗ tram es uͤber ſeinen Gaſt, ſich in ſeinen Willen zu fuͤgen. Er legte ſich auf ein leichtes Stroh⸗ lager und fiel bald in einen tiefen, erquickenden Schlaf. 1

Am folgenden Morgen fruͤh ſtand er neu belebt auf, und da es noch zu zeitig war, um zu Angelica zu gehen, begab er ſich an den Strand, wo er ſeinen Wirth ſchon emſig mit ſeinem Fiſchergewerbe beſchaͤftigt fand. Als er Eduard gewahr ward, erkundigte er ſich ſehr