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Als ſie am Bord des Schiffes angekommen wa⸗ ren, uͤbergab Sigismund ſeine Gefaͤhrtin dem beſonderen Schutze des Capitains, welcher ver⸗ ſprach, alle nur moͤgliche Sorge fuͤr ſie zu tva⸗ gen. Bald aber mahnte ein Matroſe unſern Freund, daß es Zeit zur Ruͤckkehr ſei. Mit dem Ausdrucke des tiefſten Schmerzes nahete er ſich Angelira, druͤckte ſie, ſich ſeiner kaum bewußt, an die hochſchlagende Bruſt und rief: Lebe wohl, theuerſte Angelica! Der Schutz des Himmels begleite dich, und moͤgeſt du zuweilen im Gebete meiner gedenken!
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Lehe wohl, mein Freund, fluͤſterte kaum hoͤr⸗ bar die weinende Angelica, indem ſie ſeine Haͤnde zaͤrtlich an ihr Herz zog. Nie, nie wer⸗ de ich vergeſen————. Die Worte ſtarben auf ihren Lippen, ehe ſie vollenden konnte; Sigismund, unfaͤhig dieſe Scene laͤn⸗ ger zu ertragen, riß ſich von ihr los und ſprang in das Boot, welches in wenigen Minuten die Kuͤſte erreichte. So lange ſie ihn mit den Augen verfolgen konnte, ſtand ſie auf dem Verdecke, mit ihrem Tuche ihm noch ein Lebewohl uͤber die


