Teil eines Werkes 
1. Th. (1817)
Entstehung
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Dienſt eines jungen Edelknaben anzunehmen, den ich in dieſer Abſicht nach Marſeille gerufen habe, und auf deſſen Treue ihr ſicher bauen koͤnnt. Wenn ihr in meine Wuͤnſche willigt, werde ich ihn noch dieſen Abend zu euch an Bord ſchicken, und ihr koͤnnt uͤberzeugt ſeyn, daß die Gewaͤhrung dieſer Bitte mich ſo gluͤck⸗ lich machen wird, als ich es in dieſem Augen⸗ blicke im Stande bin zu werden.

unfaͤhig, das Herz ihres Freundes durch ei⸗ ne Weigerung zu kraͤnken, winkte ſie ihm ihre Einwilligung, und kaum hatte ſie ſeinen bered⸗ ten Dank dafuͤr empfangen, als ein Matroſe ſich mit der Nachricht nahete, daß das Boot bereit ſei. Schweigend folgten ſie ihm; nachdem Sigismund Angelica's Erlaubniß er⸗ halten hatte, ſetzte er ſich neben ſie und ſchnell ruderten die Bootsleute davon. Es befanden ſich mehrere Reiſende im Fahrzeuge; ſo ward der kurze Weg ſtillſchweigend zuruͤckgelegt, da Si⸗

gismund in Gedanken verloren, und. Angelica

zu ſehr in ihren eigenen Gefuͤhlen vertieft war, um in irgend ein Geſpraͤch eingehen zu moͤgen.