Teil eines Werkes 
1. Th. (1817)
Entstehung
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Sigismund ſehr gut kannte, da er fruͤher, mit ſeinem verſtorbenen Pflegevater an dieſem Orte geweſen war und ſich alſo im Stande befand, Angelica auf jede Merkwuͤrdigkeit aus der aͤl⸗ teren und neueven Zeit aufmerkſam zu machen, die oft uͤber die Kenntniſſe, die er auf eine hoͤchſt unterhaltende Weiſe dabei zeigte, in Er⸗ ſtaunen geſetzt ward.

Als ſich der Augenblick nahete, der ſie vielleicht auf immer trennen ſollte, verlor ſich Beider Heiterkeit ſehr merklich. Sigismund war nicht laͤnger faͤhig, die Gefuͤhle ſeines Her⸗ zens zu verbergen, welche ihn bei dem nahen Abſchiede uͤberwaͤltigten, und Angelica ſchien ſeine Traurigkeit zu theilen, unbewußt, ob ſie nur an fremdem Schmerz Theil naͤhme oder ei⸗ genen in ihrer Bruſt empfinde. Endlich kam der lang gefuͤrchtete Augenblick, und nach⸗ dem ſie das Gepaͤck an Vord geſandt hatten, gingen ſie ſchweigend an den Hafen, um die Ankunft des Boots zu erwarten, welches Ange⸗ lica an das Schiff bringen ſollte. Obgleich ſchon am Ende des November⸗Monats, war der