Teil eines Werkes 
1. Th. (1817)
Entstehung
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24 er ſich im D dickigt des Waldes verlor, fuhr ploͤtz⸗ lich ein wilder Eber auf ihn ein. Der Prinz ver⸗ wundete beim erſten? Angriffe das Thier mit ſeinem Jagdſpieß; voll Schmerz und Wuth wagte es aber einen neuen Sprung auf ſeinen Gegner, verfehl⸗ te ihn ſelbſt zwar, ſetzte aber ſeinen grimmigen Hauer ſo tief in die Seite des Pferdes, daß es zu Boden fiel. Allein und unbewaffnet wuͤrde der Prinz ſchwerlich ferner der Wuth des Thieres haben widerſtehen koͤnnen; ſein Leben ſchien in der augenſcheinlichſten Gefahr, als auf einmal ein lautes Geſchrei durch den Wald toͤnte und ein Speer aus unbekannter Hand geworfen, tief in das Herz der ſchaͤumenden Beſtie drang, welche blutend und todt zur Erde ſtuͤrzte. Faſt an der Wirklichkeit der Begebenheit zweifelnd, ſah Eduard ſich nach ſeinem Befreier um und ward Oscar gewahr, der, ſich aus dem Dickigt her⸗ vorarbeitend, ſchnell auf den Prinzen zueilte, um ſich von ſeinem Leben zu uͤberzeugen. Ueber⸗ waͤltigt von Erſtaunen und Dankbarkeit, ſchloß Eduard ſeinen Erretter an die Bruſt, indem er ausrief: Oscar, wie ſoll ich dir jemals meine Er⸗ kenntlichkeit hinlaͤnglich beweiſen; nur dein Arm