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len der Morgenſonne ward Angelica durch die lauten Freudenrufe der Lehnsleute geweckt, wel⸗ che ſich im Schloßhofe verſammelt hatten, und eilend begab ſie ſich zum Vater und Bruder, welche ihrer im Saale harreten. Schweigend ward das Fruͤhſtuͤck verzehrt, denn jeder der Theilnehmer fuͤhlte ſich zu beklommen, um eine Unterhaltung anzuknuͤpfen; Oscar endlich, wel⸗ cher wuͤnſchte, dieſer peinlichen Scene ein Ende zu machen, ſprang von ſeinem Sitze auf, und in⸗ dem er ſich ehrerbietig dem Vater nahete, bat er kniend um ſeinen Abſchiedsſegen. Der Graf erhob ſich, zog ihn zaͤrtlich in ſeine Arme und rief:
Lebe wohl, geliebter Sohn, deines Vaters Segen
begleite dich; ſey ſtets eingedenk, daß die Ehre deines Hauſes in deinen Haͤnden ruhet; laß deine Handlungen dich des hohen Namens, den du fuͤhrſt, werth zeigen und wenn mein Sohn fal⸗ len muß, laß mir den Troſt, zu hoͤren, daß er wuͤrdig fiel.— Fuͤrchtet nichts, theurer Vater, entgegnete Oscar geruͤhrt, nahete ſich dann der
weinenden Angelica, ſchloß ſie an ſeine Bruſt, ſammelte ein Lebewohl und eilte ſchnell aus dem
Gemach. Auf den Ton ſeines muthigen Jaͤger⸗


