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lieb es mir, denn es ſei Georg's Geſchenk. Ich wünſchte dieſe Worte nicht geſagt zu haben, denn kaum hatte ſie Chriſtian vernommen, als er wie umgewandelt erſchien, ſeine Augen rollten und er bat mich um das Meſſer; es ſei für mich nicht gut genug, er wolle mir ein beſſeres, werth⸗ volleres verſchaffen. Wohl wiſſend, daß dieſe Aeußerung ſeiner Eiferſucht entſprang, habe ich ihn nie mehr daran erinnert, ja meinen Mann, der ſich einſt darnach erkundigte, zum erſtenmal belogen, indem ich vorgab es verloren zu haben. Wie freue ich mich es wieder zu beſitzen.“
„Für jetzt,“ erwiederte der Gerichtshalter,„muß ich um Rückgabe bitten, allein das Geſchenk bleibt wohl⸗ verwahrt. Wie befindet ſich denn Herr Chriſtian?
„Heute ſehr unwohl, die eine Wartefrau kam vorhin zu mir und meinte, es ſei dieſen Morgen kaum zu ertragen geweſen, die Männer hätten Mühe gehabt, ihn im Bette zu erhalten, dabei habe der Kranke ſonderbare Reden geführt.“
„So? könnt Ihr Euch vielleicht darauf beſinnen?“
„Einige Aeußerungen habe ich noch im Gedächtniß. Unter Anderen hat er gemeint, er müſſe in's Archiv; der Vater ſei gar nicht geſtorben, er habe ſich aber mit einem Papiere vergriffen. Sie ſehen, was Jemand im hitzigen Fieber ſchwatzt und worauf nicht viel zu geben iſt.“
„Doch,“ dachte der Gerichtshalter bei ſich,„doch iſt darauf zu geben, denn in derartigen Fieberparorysmen 16*


