Zweites Capitel. Die Bewohner.
Chriſtian Andreas Hebart ſtammt aus einem alten Geſchlechte ab. Das älteſte Schöppenbuch, deſſen bereits Erwähnung geſchah, beweiſ't, daß bereits zehn Jahre nach Schluß des weſtphäliſchen Friedens ein Chriſtian Simon Hebart das Gut beſeſſen habe, zu dem ein„erklecklicher Steinbruch“ gehört, ja es fand ſich eine Randbemerkung, nach der Handſchrift zu urtheilen vom Paſtor oder Küſter beigefügt, die berichtete, daß die Kirche von den Steinen, die der„ehrenwerthe Herr mit ſeltenem Gemüth“ aus ſei⸗ nem Bruche„ſpendiret“, aufgebaut worden ſei.
Vermuthlich erfuhr auch das Dorf Tannengrün die Zügelloſigkeit jenes Weltkampfes und das Gotteshaus wurde entweder ganz oder doch zum größten Theil ver⸗ nichtet.
Weitere Nachweiſe über den Stammbaum der Familie


