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Unterhaltung gelegentlich meines Aufenthalts in Dres⸗ den auf die Riſtori und ſo auf Theater und Bühnen⸗ weſen gerieth. Kaum daß ich das erſte Wort geſpro⸗ chen, legte meine Nachbarin Meſſer und Gabel hin, und nun war des Fragens und Ausforſchens kein Ende mehr.
Sie ließ ſich die ſzeniſche Anordnung der ihr un⸗ bekannten italieniſchen Stücke erzählen, verlangte mir nach und nach eine nach allen Seiten hinleuchtende Charakteriſtik der Künſtlerin ab, und intereſſirte ſich beſonders für die Darſtellung der Maria Stuarda mit einer ſo ſehr in's Einzelnſte gehenden Genauig⸗ keit, daß mir, der ich weder alle Nüancirungen des Spiels, noch die Fineſſen der dadurch erzielten Büh⸗ nenwirkſamkeiten, noch endlich gar Schnitt und Farbe der Koſtüme behalten hatte, in dämmernder Ferne alte Erxaminationsfieberreminiſcenzen aufſtiegen.
Mein Freund mochte endlich mit mir fühlen und bemühte ſich mehrmals, dem Geſpräch eine andere Wendung zu geben; ſeine Gattin ließ ſich jedoch nicht leicht abbringen.
Auf eine verſtändliche Anmahnung erwiederte ſie:
„Weiß ich doch aus dem biographiſchen Bruchſtück eurer ſelbander verbrachten Jugendzeit, wie ſehr ſich unſer Freund damals für die Bühne intereſſirte. Alſo ſpricht er auch wohl gerne davon mit mir, die ich ſo
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