Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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Dann wechſelten wir noch einige verbindliche Redens⸗ arten hin und her und trennten uns.

Einige Jahre ſpäter fand ich dieſe Wiener Bekannt⸗ ſchaft in B. wieder. Es war im Cirkus der Kunſtreiter⸗ Geſellſchaft von Cuzent und Léjars, wo wir zuſammen⸗

trafen. Der Enthuſtasmus, in welchen ich durch den

Anblick jener Reiterfamilie mich verſetzt fühlte, war zu

heftig, um in meiner Bruſt Raum zu finden; ich mußte

meine Entzückung mittheilen und ergoß mich in lebhafte⸗ ſten Ausdrücken gegen die Bekannten aus Wien, die ebenfalls einſtimmten und über die Anmuth der Madame Léjars, wie über die Bravour der Demoiſelle Pauline Cuzent nicht genug des Lobes finden konnten. Als der Bruder dieſer Damen, Paul, ſein wohldirigirtes Orcheſter verließ, den Tactſtab des Compoſiteurs mit der Peitſche des Stallmeiſters zu vertauſchen und, ſeine fünf Schimmel bändigend, die Bahn durchtobte, fragte meine holde Nachbarin ihren Gatten: meinſt Du, daß Monſteur Antoine es ſo weit gebracht hätte?

Sprich mir nicht von dem armen Teufel, Hedwig, mit ſeinem langweiligen Violin⸗Solo. Von dergleichen hatten wir zu meiner Zeit keine Ahnung. Da glaubte man, das Aeußerſte ſei erreicht, wenn Furioſo auf zwei Pferden ſeinen Ritt machte!

Er ſagte dies ſo laut, daß ich jede Sylbe verſtand. Mein Erſtaunen wahrnehmend, fuhr er fort:

Es muß Sie nicht Wunder nehmen, wenn ich mir