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Dich, oder ich freß Dich; lauter unverſtändlicher Bom⸗ baſt; und nicht einmal der Kasperle kommt in ſelbigem Goethe vor. Der iſt aber da am allernöthigſten; denn wann ich keinen Kasperl nicht hab', wer ſoll mir dann die Teufel necken, ihnen Seſſel und Tiſch in's Geſicht ſchleudern, ſte auf die Schwänz'’ treten, wenn er's nicht thut? Das ſind meine allerſchönſte Scenen! Aber was ich ſagen wollt wegen Ihnen, Herr Hahn, ſeh'n Sie, das müſſen wir uns reiflich überlegen. Hinter meine Gardinen, in mein kleines Laboratorium darf kein Frem⸗ der einen Blick thun; das iſt wider unſere Zunftgeſetze. Wollen Sie ſich ganz und gar zum Puppenſpieler machen; wollen Sie einen Eid ablegen, ſich in alle Regeln zu fügen,— na, wir werden ſehen. Einen Sohn hab' ich nicht.... wie geſagt, wir werden ſehen. Morgen reden wir mehr davon; heute ſchauen Sie wieder zu.... und Du, Nettel, mach' Dich zurecht und geh' an die Kaſſe, es iſt Zeit, daß wir uns richten!“—
Die„Belagerung von Bethulia“ machte bei Weitem keinen ſo großen Eindruck auf Anton, als der verlorene Sohn geſtern gethan, denn das elegiſch⸗ſentimentale Element fehlte gänzlich. Das Ding ſchien ironiſch gemeint, von Anfang bis zu Ende. Doch floß es von prächtigen Späßen über, und wenn Kasperl das Nacht⸗ lager des„Herrn Ochſofernes,“ nachdem Judith dieſem das Haupt abgeſäbelt, vom Blute triefend erblickt und die Anſicht hegt:„der Alte habe zu viel rothe Wein g'ſoffen!“ ſo mußte Anton, er mochte wollen oder nicht, in das jauchzende Gelächter der Vergnüglinge vom drit⸗


