Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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ſeiner Lehrerwürde entbinden und ihm geſtatten würde, nach E. zurückzukehren, wo er ebenfalls verſuchen wollte, die Erbſchaft Mirabels zu übernehmen. Denn in E. lebte Hedwig, und wenn er auch auf ſie nicht mehr als Schülerin rechnen durfte, war es doch ſchon ein Glück, in einer Stadt mit ihr zu weilen, ihr vielleicht bisweilen zu begegnen, ihr vielleicht gar zeigen zu können, daß die ſchwarze Schnur.....Wenn nur der junge Graf ſchon in's Schloß führel ſtöhnte er von einer Tanz⸗ lection zur andern.

Und wie wenn ſein Stöhnen das Geſchick erweicht hätte, der Erſehnte traf wirklich um eine Woche früher ein, als man darauf gerechnet; kam ſo unerwartet und überraſchend, daß er zum Schrecken der Mutter, zum Schauder beider Tanten mitten in eine Tanzſtunde platzte.

Bitte, ſich nicht ſtören zu laſſen, meine Schönen hier hielt er inne. Es iſt ſchwer zu entſcheiden, ob er den Faden dieſer etwas nach Billardzimmer und Reitſtall ſchmeckenden Anrede abriß, weil er die Schönen nicht ſchön fand, oder ob er verſtummte, weil er einen fern⸗ geglaubten, tödtlich⸗gehaßten Gegner in Anton vor ſich erblickte?

Anton erkannte ſeinerſeits auf den erſten Blick das einſt in B. mit Adelen's Fahnenſtock gezüchtigte Gräf⸗ lein. Er begriff ſogleich, daß hier ſeines Bleibens nicht

ſei, benützte den günſtigen Vorwand der unterbrochenen Tanzlection, um ſich zurückzuziehen, und hatte nichts Eiligeres zu thun, als ein Schreiben an den Herrn des Hauſes außzuſetzen, worin er ſich entſchuldigte, daß er