Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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das verſteht ſich: der Schade, den ich verurſacht, trifft mich allein. In Ihren Händen iſt mein väterliches Ver⸗ mögen. Was Herr Simonelli mir hinterließ, verwal⸗ ten Sie.

Seitdem ich volljährig bin, ja mein kleiner Antoine, Deine Geliebte iſt um ſo viel älter als Du, armes Kind; deſto ſchlimmer für uns Beide! ſeitdem ich volljährig bin, beſitz' ich darüber die ſchriftlichen Ausweiſe. Dieſe ſind von jetzt an ungültig; ich werde ſie vernichten, auf mein Ehrenwort! und habe dann Nichts mehr an Sie zu fordern. Hunderttauſend Francs werden hinreichen, meine Mutter, damit Sie nach London geh'n und neue Thiere acquiriren, wenn Sie denn doch einmal nicht aufhören wollen oder können, in der Welt herumzurei⸗ ſen. Für Hunderttauſend Francs kaufen Sie den halben Tower aus. So wäre denn die Sache in Ordnung.

Das nennt ſiein Ordnung! Unglückliches Weib, wovon wirſt Du leben? 3

Ich habe meine kleine Privatkaſſe; Sie wiſſen ja. Und meinen Schmuck. Es iſt genug für mich und ihn, um in die Weltzu laufen. Das Weitere ſindet ſich. Fürchte Nichts, Antoine, nimm meine Chatouille, halte ſie, ſie iſt Dein. Wir haben genug

Auf wie lange? Närrin, ohne Verſtand, ohne Er⸗ fahrung! Leichtſinniges, gutherziges Kind! Deine paar Francs willſt Du hinopfern und kannſt wähnen, die Mutter werde das annehmen? Ich ſollte Dich ſchlagen für ſolche Zumuthung. So weit iſt es, Gott ſei Lob, noch nicht mit Madame Simonelli gekommen, daß ſie Holtei, Vagabunden. I. 17