Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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wöhnt und dieſe Vermuthung nachher halb und halb wieder aufgegeben habe, daß ſeitdem....Und wie, wenn ſie jetzt!?...

Als wär' er unter wilden Geſchöpfen ſelbſt zum rei⸗ ßenden Thiere geworden, welches auf ſeinen Raub ſprin⸗ gen will, ſo ſtürzte er heftig hinaus und ergriff, ehe ſie noch zu entfliehen vermochte, eine warme Beute.Wer iſt hier, ſchrie er mit erkünſteltem Erſtaunen, um dahin⸗ ter die Furcht zu verbergen, die mit der Kühnheit ſolches Angriffs im Widerſpruch ſtand;wer dringt bei Nacht hier ein? 5.

Gott, wie Sie mich erſchrecken! flüſterte Laura, wirk⸗

lich vor Schreck bebend. Aber ſie ſetzte nicht hinzu: Laſ⸗

ſen Sie mich los.

Sie ſind es, Madame? Ich bitte tauſendmal um

Verzeihung.

Wer denn ſollte es ſein, außer mir? Wer ſonſt hätte hier Etwas zu ſuchen?

1Ja mein Gott, was denn Sie?

Das wiſſen Sie nicht? Das ahneſt Du nicht, Menſch ohne Herz? Was ich hier zu ſuchen habe? Er weiß es nicht, ha, er weiß es nicht!!? Erforſchen wollt' ich, ob es Wahrheit iſt, daß Pierre und Jean Urlaub

genommen? Daß Du an ihrer Statt hier bliebſt? Meberzeugen wollt ich mich, ob Du wirklich hier biſt?

Aber wo ſollt' ich denn ſein?

Weiß ich's? Bei einer Geliebten!

Ich? Da müßt ich doch erſt eine haben; erſt eine haben wollen, Madame. Und überhaupt, Ihnen wäre