Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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gegen ihren Tiſchnachbar, den Baron.(Seinen Na⸗

men weiß ich nicht; es braucht ihn auch niemand zu wiſſen; dennder Baron wird nicht allein von ſeinen näheren Bekannten, ſondern in der ganzen Stadt, bis auf die Teraſſe, auf die Berge, bis Fintlaters, bis zur hölzernen Saloppe, bis in die Schweiz hinein: ‚der Baron genannt, von Freunden, Kellnern, Gläubigern,... warum ſollten wir ihn nicht ſo benennen?)

Der Baron war natürlich ein Roſſinianer; denn er zählte ſich zur eleganten Welt. Auch war er durch einige Damen, die mit einigen andern Damen vom Hofe entfernten Umgang pflogen, veranlaßt worden, des Herrn Capellmeiſters Morlachi Compo⸗ ſitionen ſchön zu finden und das ließ ſich mögli⸗ cherweiſe nur dann durchführen, wenn man bei Roſſini ſchlechthin Alles für göttlich erklärte; nicht allein das Menſchliche; auch das Unmenſchliche. Seine, des Barons Gegnerin am Caffeetiſche, zeigte ſich als Gegnerin moderner italieniſcher Opern⸗Tyran⸗ nei und ſprach dieß offen und mit jener kleinſtädti⸗ ſchen Lebendigkeit aus(denn wir dürfen's nicht verhehlen, daß ſie ſammt ihren lieben Eltern aus einer kleinen Stadt kam!) welche ſich nicht die Mühe giebt, leiſe zu reden; auch an öffentlichen

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