Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Kugel, ſollte ſie entdeckt werden, gegen den Erdboden hin zu finden ſein? Und ſie fand ſich. Freilich erſt nach langem, abmattendem Umherkriechen durch Geſtrüpp und Farrenkräuter. Sie ſaß in einer alten Edeltanne, am Fuße des Stammes; röthlich weiße Splitter von Rinde und Baſt verriethen ſie dem in Angſtſchweiß Gebadeten, von Dornen Zerkreatzten. Er grub ſie mit dem Meſſer, welches an der Scheide ſeines Hirſchfängers ſteckte, eifrig heraus. Sie hatte, da ſie in weiches Holz eingedrungen ſchon erkaltet geweſen war, ihre vollſtändige Form und Rundung behalten.

Emil wog ſie nachdenklich lange in ſeiner Hand: Wenn dieſes Klümpchen Blei einen Zoll tiefer ging und, anſtatt den Fuß eines Baumes zu erreichen, den Kopf eines Menſchen traf, ſo war dieſer Menſch jetzt kalt,... regungslos,... war ein Leichnam, wie jener, den wir unter den Trauerweiden einſcharr⸗ ten! Und wäre das nicht vielleicht beſſer? Ach, und wär' es nicht gewiß beſſer, es ſäße in meinem Hirn? O, gewiß!

Er wog die Kugel, und wog ſie wieder:

Ob ich nicht den Muth haben ſollte?... Und bitter lächelnd fuhr er fort:Da beſinn' ich mich auf ein armes Weib.. ich reiſete durch Dres⸗ den, im Februar; das Eis der Elbe fing an, ſich