Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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dürfe, wenn jemals auch nur die leiſeſte Andeu⸗ tung der Vorgänge im Schloſſe zu Schwarzwaldau ihm entſchlüpfe; daß er dann ſeinen Tod nicht wie an ihm begangenen Mord, ſondern lediglich wie ge⸗ rechte Vollſtreckung eines von ihm ſelbſt anerkannten Urtheils betrachten wolle.

Er verſchwor Seele und Seelenſeligkeit, wenn er dieß Wort bräche.

Darauf nahmen ſie Abſchied: ſie wollten ſich nicht mehr wiederſehen. Morgen früh ſollte Guſtav abreiſen; zunächſt nur bis Thalwieſe. Das Porte⸗ feuille unter'm Arm wendete ſich der ſo lange für unentbehrlich gehaltene, nun entlaſſene Freund der Thüre zu, und hoffte den Ausgang ſchon gewonnen zu haben, da rief Emil's Bitte ihn zurück. Nicht ohne Beſorgniß gehorchte er. Dieſe ſteigerte ſich noch, als ſein Wohlthäter nach einem Buche griff.

Sind wir wohl jetzt in der Stimmung?... fragte Guſtav ſchüchtern.

Nur auf einen Augenblick noch. Lies dieſe Stelle.

Die Kaltwaſſer'ſche Ueberſetzung des Plutarch; aus dieſer las Guſtav:Solon's Mutter war wie Heraklides der Pontiker meldet, mit der Mutter des Piſiſtratus Geſchwiſterkind. Anfänglich lebte er

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