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die Hände ſinken, daß die Zügel faſt herabglitten. Halb nach den hinter ihm Sitzenden gekehrt, ſah er ſie trübſelig an:„Traͤgt nicht ein Jeder ſeine Wun⸗ den und Narben, nur daß Einer ſie beſſer zu verſtek⸗ ken weiß, wie der Andere?“
Die Pferde gingen langſam; ſie zogen ſchwer durch den Sand des ſteilen Hügels hinauf. Eben langten ſie droben an, da krachte aus dem Dickicht ein Schuß. Im Nu hatten die Pferde durch einen heftigen Ruck dem auf ſie nicht achtenden Lenker die Zügel aus den Fingern geriſſen und obgleich ſonſt an Jagd gewöhnt und feuerfeſt, rannten ſie un⸗ aufhaltſam den Abhang hinunter, der unglücklicher⸗ weiſe gegen die Abendſeite ſich neigend, mit dichtem Raſen bewachſen und deßhalb nicht ſo ausgebrannt und aufgewühlt war, wie jener, auf dem ſie empor⸗ geſtiegen. Der Wagen rollte ihnen an den Leib, drängte ſie und machte ſie noch toller. Zur Rechten hin war ein Theil des Waldes, den Raupenfraß an⸗ gegriffen, im vorigen Winter niedergeſchlagen worden; die Ueberreſte der Baumſtämme wurzelten noch im Boden. Ueber dieſe nahmen die raſenden Thiere, unerwartet ausbiegend, jetzt ihren Weg.„Dort unten liegt die Kiesgrube,“ ſchrie Guſtav und ſprang herab, um ſich wo möglich noch vor die Pferde zu werfen,


