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zunächſt drohte, ſo wußten ſie doch, woher die been⸗ gende Ahnung ſich ſchrieb und vermochten ihr in Gedanken auszuweichen, oder entgegenzutreten. Ueber Emil aber war ſie gekommen, hatte ſich nach und nach über ihn verbreitet, und er wußte nicht, woher? wohin? Er fühlte nur die Laſt ungeheurer Bangig⸗ keit; unerträglicher, als an jenem düſteren Tage ver⸗ wichenen Sommers, den wir im erſten Capitel ge⸗ ſchildert haben. Er führte die leichte Kutſche nach den verſchiedenſten Gegenden und Orten; Dörfer, Flecken, ſogar eine kleine Landſtadt berührten ſie auf dieſer ‚Entdeckungsreiſe.“ Ueberall ſprachen ſie ein, beſtellten was zu haben war, ließen ungenoſſen was ſie beſtellt und bezahlten es doppelt, ſcherzten mit den Wirthsleuten, beſchenkten Dienſtboten und Kin⸗ der, ſtiegen wieder ein, fuhren weiter und ſtiegen wieder aus;... doch ihre Bangigkeit wollte nicht weichen: Eines ſteckte immer wieder das Andere mit der ſeinigen an; es wollte ihnen nicht leichter wer⸗ den um ihre Herzen und der Tag wollte ſich nicht umbringen laſſen, er nahm gar kein Ende. Und war doch wirklich um keine Secunde länger, als er im Kalender ſteht. Emil hatte ſich vorgeſetzt, wie ſie mit der Morgen⸗Dämmerung ausgezogen, erſt zur Abend⸗Dämmerung wieder einzuziehen im Schloſſe


