Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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Tante Barbara drang auf Beſchleunigung der Hochzeitsfeierlichkeiten;denn ſie habe, verſicherte ſie, nicht viel Zeit vor ſich, die Freude an ihres Her⸗ mann's glückſeliger Umwandlung zu genießen.

An demſelben Tage, wo Mathilde Gräfin Eichen⸗ grün wurde, vermälte der eichenauer Geiſtliche noch zwei andere Paare: den Revierjäger Walter mit einer ſicheren Lotte und den ‚Aufſeher ſämmtlicher Teiche und Fiſchweiher des Majorates Friedrich Merk mit Dorothea Puſelmeyer.

Tante Barbara ſchied in Liebe von ihren guten Kindern und ging, voll Dankbarkeit gegen Gott, nach Friedhain zurück.

Baronin Stjernholm empfing von ihrem Bru⸗ der die Erlaubniß, mit ihm und Schwägerin Johanna nach Mühlhaus zu ziehen, um dort in aller Bequem⸗ lichkeit eine ‚alte Frau zu werden, was Onkel Hanns als offenbaren Fortſchritt begrüßte.

Der alte Graf Eichengrün bewohnt ſein Wald⸗ ſchlößchen, wohin Lobeſam willig und ergeben folgte, ohne auch nur eine ſeiner ſchönen Perücken mitzu⸗ nehmen. Wir trennen uns von dem würdigen Haus⸗ hofmeiſter, wie er gerade in Gegenwart der ‚eichen⸗ auer Herrſchaften, die denPapa beſuchen, eine Marmortafel, ein Geſchenk, welches Tante Barbara