Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Graf Eichengrün muß ſeiner ſelbſt wegen geliebt werden. Wird er das nicht, ſo darf auch er nicht mehr lieben. Noblesse oblige, ſagt Schweſter Barbara.

3w anzigſtes Kapitel.

Haushofmeiſter Lobeſam mag ein recht ſchlauer Kunde ſein, und recht gut verſtehen derlei Aufträge durchzuführen, wie er von ſeinem Herrn empfangen; aber hexen kann er nicht, und mit der Thür ins Haus fallen darf er nicht; ſchon gar bei einem Glasſchleifer, bei einer Kammerzofe aus der Re⸗ ſidenz, bei einer eleganten Dame, und end⸗ lich in einer Liebesangelegenheit, die ernſthaft gemeint iſt; lauter zerbrechliche Dinge, die ſubtil angegriffen ſein wollen. Deßhalb müſſen wir ihm Zeit laſſen und Spielraum. Eine Woche mindeſtens.

Wir laſſen alſo acht Tage vorübergehen, und fragen dann erſt wieder nach. Geduldet ſich doch der Graf ebenſo lange; der gute Graf, dem die Sache näher lag, als uns; das iſt gewiß.

Er benahm ſich überhaupt ſeinem Grundſatze getreu. Zwar konnte er nicht verhindern, daß ganz Stahlbrunn ſich erzählte: Graf Eichengrün macht