ſolche Erklamationen ihm wohlgeſielen, gab er durch Mienen zu verſtehen. Nichts eifert den Liebenden bei Jahren zu entſchloſſenen Unternehmungen, oder viel⸗ mehr zu unternehmenden Entſchließungen dringender an, als Widerſpruch, und nächſt dieſem: beifälliges Entzücken. Lobeſam's Bewunderung ihrer Schönheit erſtattete der Baxronin wieder in des Grafen Augen, was ſie ſich ſelbſt heute entzogen hatte durch ihr nicht Eingehen in ſeine elegiſche Träumerei, durch ihr ihn verletzendes Spötteln. Er konnte des Lobes von ihr nicht genug hören; ſtellte ſich, als ob er nicht wiſſe, wen Lobeſam meine? ließ ſich die Per⸗ ſonalbeſchreibung mehrfach rekapituliren; und erſt nachdem er genügende Schmeicheleien der von ihm getroffenen Wahl eingeſchluckt, ſagte er dem alles Ernſtes bezauberten und deßhalb aufrichtigen Schmeich⸗ ler etwas anerkennendes über den richtigen Blick.
„Ich wäre unwürdig, hätte ich unſere Zukünf⸗ tige nicht in der Dame ſogleich vermuthet,— un⸗ würdig wär' ich, mit meinem Grafen a...(alt geworden zu ſein, wollt' er ſagen; doch ein guter Geiſt gab ihm ein, noch bei Zeiten innezuhalten! Er verſchliff das gefährliche a in ein gezogenes n und fuhr fort): a nach Stahlbrunn gegangen zu ſein.“


