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worden. Freut Dich das nicht von ganzer Seele, alte Barbara?“
„Wie könnt' es anders, mein Bruder?“
„Und dabei machſt Du ein betrübtes Geſicht?“
„Ich denke an Theodor.“
„Auch Theodor iſt mein Sohn. Wie ſollte der Vater das vergeſſen? Ich denke oft, immer an ihn. Doch ich kann nicht verhindern, daß ſich in meinen Gedanken neben den armen Leidenden des Geſunden lebendes Bild im hellſten Glanze drängt, als wollt' es ſagen: klage um jenen, aber freue Dich an mir. Und dann, Schweſter, warum dürft' ich's Dir nicht eingeſtehen,— es ſoll kein Vorwurf, kein Groll ge⸗ gen Theodor darin liegen, nur der Wahrheit gemäß laß' mich's erwähnen: wie viel Aerger, wie viel Miß⸗ verſtändniſſe hat es zwiſchen mir und Theodor gegeben! Ich habe darüber geſchwiegen, auch zu Dir; ich deute es jetzt nur an, eben auch nur im vertraulichſten Geſpräche mit Dir: wie bitter hat mich der Kranke oft empfinden laſſen, daß er ſich ſchon für den Herrn von Eichenau halten zu dürfen glaubte, daß er mich ſo⸗ zuſagen für den Verweſer ſeines Eigenthums anſah! Was hab' ich ausgleichen, was hinunterkämpfen müſſen, um Erörterungen zu vermeiden, die— die ich vermeiden wollte, um jeden Preis! Hermann


