Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Erſten mit Gelde anrückte, ſo wüßte bei Puſelmeyers keine Seele nicht, ob ihr einzigſtes junges Herrchen noch lebe? Uebrigens wollten ſie gleich den Platz räumen......

Hermann unterſagte das Er bekümmerte ſich auch weiter nicht um die Mutter, noch um ſein Stübchen, noch um die ſeltſamen Hemden und an⸗ dere Leinenwaaren, die an dünnen Fäden baumelten und den Aufenthalt für jeden unmöglich machten, der nicht ſchon als Waſchfrau geboren wurde. Ganz verſchieden von ſeiner ſonſtigen, zaghaften Verſchämtheit, warf er der Dore die Frage hin:Wie geht's drüben. Und ehe ſie noch antworten konnte, ſetzte er hinzu: Folge mir aus dieſen Battiſtalleen in eine andere Atmoſphäre, auf den Flur hinaus, oder ſonſt wo⸗ hin, wo es einfach nur übelriecht, aber wo man nicht von ſchwarzer Seife erſtickt wird! Ich habe dringend zu reden mit Dir, Dorothea Puſelmeyer!

Kreuzluſtig iſt er, ſagte die Mutter.

Alſo wiſſen Sie allens? fragte draußen die Tochter.

Was ſoll ich wiſſen?

Wohin ſie geſchickt iſt?

Wer?

Na, ſie die Mathilde. Mathilde fort? Seit wann?