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den verblüfften Wächter barſch bei Seite und ſtürmte hinein.
Wäre ſie in Geſellſchaft des Herrn geweſen, der überall für ihren Begünſtigten galt, unſer Ein⸗ dringling hätte ſich gewiß betragen, wie ſich's in ſolchem Falle ziemt: beſonnen, artig, ohne eine Spur von Erſtaunen, von Aerger zu verrathen. Darauf hatte er ſich gefaßt gemacht. Nun fand er ſie nicht nur allein; ſie ſaß in Betrübniß verſunken; ſie ſchien geweint zu haben, oder war nicht weit davon es noch zu thun. Sie redete ihn verwundert an:„Graf Her⸗ mann bei mir? Was will das bedeuten? Was brin⸗ gen Sie mir?“
Die Worte, ‚was bringen Sie mir? wurden geſprochen, als könnte er wirklich der Ueberbringer einer für ſie wichtigen, aber unangenehmen Neuigkeit ſein. Und das trug noch mehr dazu bei, ihn zu verwirren.
„Was könnt' ich Ihnen bringen, Baronin,“ fragte er zurück.„Ich wagte mich nur ſo dreiſt her⸗ ein, mir ein gütiges Wort, einen gnädigen Blick zu holen.“
Sie nahm dieſe höchſt unbedeutende Phraſe, die wohl einwenig nach einem Komplimentirbuche, oder einem ‚Rathgeber für Liebende’ klang, mit ſichtbarer Befriedigung hin; aber noch muß ſie dem
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