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ſpräch hätte Hermann ſich wahrſcheinlich lange be⸗ ſonnen, bis er Anlauf zu einem Beſuche bei der Ba⸗ ronin genommen. Jetzt, wo ſeine Phantaſie, und mehr noch vielleicht ſeine Eitelkeit herausgerufen war, bravirte er ſogar die Möglichkeit, den Prinzen bei ihr zu finden, wovor er ſich geſtern noch entſetzt hätte.
Er wußte nicht, und woher hätt' er's wiſſen ſollen, daß der Prinz die Baronin nie und nimmer in ihrer Wohnung geſehen; daß Seine Hoheit nur
am dritten Orte mit ihr zuſammentraf. Er wußte
das nicht, und beachtete es nicht. Vielleicht wünſchte er gar, die Empfindung der Stjernholm,(die wirk⸗ liche, nicht die affichirte) auf die Probe ſtellen zu können, und zu erfahren, was ſie thun würde, wenn der jüngere Graf neben dem älteren Freunde ſtünde? Es brannte etwas von herausforderndem Trotze in ihm, ſeit dem Geflüſter ſeiner Kameraden. Er be⸗ zog, was ſie ſich zugeraunt, entſchieden auf ſich ſelbſt: „Bin ich doch ſchon im Gerede, dann läßt ſich ohne⸗ hin nichts mehr verderben, und ich will wenigſtens erleben, woran ich mit den Koketterieen des gefähr⸗ lichen Weibes bin!“
Kurz vor der Theaterzeit ließ er ſich bei ihr melden; verſuchte vielmehr ſich melden zu laſſen, denn der Diener zögerte:„Er wiſſe nicht...“ „Aber ich weiß ſchon,“ rief Hermann, ſchob


