Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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Inquiſitor dem Pandulfo drei Pilgrimme vor, indem er ſagte:

Dieſe Maͤnner wurden um das Schloß her⸗ umſchleichend, von einigen meiner Soldaten ge⸗ funden, die ſie hieher brachten. Sie verlangen den Sohn des verſtorbenen Herzogs v. Frie d⸗ land im Namen des Kaiſers, von dem ſie eine Vollmacht bei ſich fuͤhren. Geleite ſie ſogleich zu ihm; dies iſt eine leichtere Aufgabe fuͤr dich als an der Verhaftung deines Herrn perſoͤnlich Theil zu nehmen.

Freudig ergriff Pandulfo dies Geſchaͤft, denn nie noch hatte er ſich ſo feige in ſeinem In⸗ nern gefuͤhlt. Sein Herz pochte, ſeine Knie wank⸗ ten, und als er ſich zu dem Theile des Schloſſes wandte, in welchem Caſimir ſich aufhielt, konnte er nicht umhin den Blick ſchandernd nach den Stufen zu wenden, die er den ſchuldigen, aber doch ungluͤcklichen Wolfſtein hatte hinanſteigen ſehen. G

Zuſaͤllig befanden ſich auf der Baſtion, wo der Ritter jetzt gleich einer marmornen Bildſaͤule, mit den Augen feſt auf das Adriatiſche Meer gehef⸗ tet ſtand, unter anderen Kriegern auch Bruno