Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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mit dem Anſehen der groͤßten Beſorgniß aus dem Gemache, welches von der Kaiſerin und allen Umſtehenden zu ſeinen Gunſten ausgelegt wurde. Als er ſie bis an ihre Zimmer geleitet hatte, ſagte er:

Nehmt den Rath eines Freundes an, Fuͤr⸗ ſtin! Ich weiß daß nichts fuͤr ein weibliches Herz bittrer zu ertragen iſt, als ſich von einem geliebten Gegenſtande zuruͤckgewieſen zu ſehen. Es giebt nur eine moͤgliche Heilung dafuͤr. Setzt eure ganze Eitelkeit darin eine andere Eroberung zu machen; ihr duͤrft nicht verzweifeln, weil ihr einmal zuruͤckgeſtoßen ſeyd, es liegt noch ein wei⸗

tes Feld vor euch. Aber, auf meine Ehre! wenn

ihr auf dieſem Wege beharrt, werden fruͤhzeitige Runzeln, verwelkte Roſen, graues Haar, bald euer Theil werden, und es bleibt dann kein an⸗ deres Mittel fuͤr euch uͤbrig, als eure Zuflucht zum Spieltiſche, dem Caffee⸗Geſchwaͤtz, der An⸗ daͤchtelei, und allen den Reizmitteln zu nehmen, welche das Leben einer fruͤh verbluͤhten Schoͤnen hoͤchſtens ertraͤglich zu machen im Stande ſind.

Nach dieſen Worten verließ er ſie, um ſich wieder in die Zimmer der Kaiſerin zu begeben.