Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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den Ruͤcken gewandt, ihm in die Ferſe zu beißen?

Der junge Wallenſtein iſt, fuhr er die Stim⸗

me erhebend fort,voͤllig geſchaffen um als Held in einem Romane anßzutreten. Seine Bruſt iſt voll jenes erhabenen Gefuͤhls, Tugend genannt, von der jeder geleſen hat, deren ſeltene Erſcheinung auf Erden ſie aber eben ſo zweifelhaft macht, als es die Exiſtenz des Einhorns, oder des Vogels Phoͤnix iſt. Um Wallenſtein's willen thut es mir leid, daß Rieſen und Centauren nicht mehr an der Tagesordnung ſind, und Saracenen und Zau⸗ berer nicht mehr wie vormals, huͤlflofe Schoͤnen in ihren bezauberten Schloͤſſern gefangen halten. Der Graf iſt ganz das Bild des Ritters ohne urcht und Tadel.

Bei dieſen Worten verbeugte er ſich ehrfurchts⸗ voll gegen die Freiherrin, als werde er ihre Gegen⸗ wart nun erſt gewahr. Eine kalte Erwiederung

des Grußes, war alles was er ihrerſeits erhielt,

jedoch mehr als er erwartet hatte.

Ihr ehrt euch ſelbſt, Ritter, verſetzte Lin⸗

dau,indem ihr auf dieſe Weiſe von Jemand

redet, mit dem euer Verhaͤltniß bekannt iſt.

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