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wort der Freiherrin, in ein Carthaͤuſer Kloſter gegangen, das tief in den Boͤhmiſchen Gebirgen liege. 8 1
Im Bewußtſeyn gruͤndlicherer Kenntniß der Sachen, ſchuͤttelte Harrach das weiſe Haupt. „Nichts als muͤſſiges Geſchwaͤtz,“ rief er,„ver⸗ laßt euch darauf.— Wir wiſſen das genauer! Ueberlegt Graf, wohin ungezuͤgelter Ehrgeiz den Menſchen zu bringen vermag!— Ich will und darf daruͤber nicht viel reden; aber ich habe alle Urſache zu glauben, daß mein erhabener Schwa⸗ ger dieſem Feuerkopfe lange nicht getraut hat. Von der Wiege an iſt er unbeugſam, widerſpen⸗ ſtig geweſen, hat nach hoͤheren Dingen geſtrebt. Nun liegt es klar am Tage: der Herzog v. Friedland bietet ihm ein Commando an, wie es ſeinen Jahren und Faͤhigkeiten angemeſſen iſt; er glaubt ſich nicht hinlaͤnglich dadurch geehrt, trotzt dem erlauchten Vater, verletzt alle Pflich⸗ ten, allen Anſtand, den der erhabene Poſten, welchen er hier bekleidet fordert, und,——— doch dies ſey hier nur unter vier Augen geſagt, weil es mir als Geheimniß anvertraut iſt:— aber ich weiß von ſicherer Hand, daß es ſeine Abſicht


