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zuruͤckzubehalten, um nicht in der Folge nebſt Wal⸗ lenſtein, von allem entbloͤßt zu ſeyn. Des jun⸗ gen Grafen zahlreiches Gefolge forſchte nach der urſache ſeiner ſo ploͤtzlichen Entlaſſung, machte Vorſtellungen, bat, und Desmond hatte hin⸗ laͤngliche Arbeit, um ſeine Ruhe und Kaͤlte zu be⸗ haupten. Endlich, mit Tages Anbruch, war er mit allem fertigg und legte den Beutel, welcher die Truͤmmer ihres Vermoͤgens enthielt, in Wal⸗ lenſteins Haͤnde.
„Nun ſind wir allein, in dieſem großen, wei⸗ ten Pallaſte,“ ſagte er; alles iſt fort, und un⸗ ſere Pferde ſtehen geſattelt im Stalle.“
„Gut, Freund!— Aber was ſoll dies?“ „Es ſoll zu unſerer Erhaltung dienen, Graf.“
„Ach, du haͤtteſt es meinen Leuten noch ge⸗ bin ſollen!“
„Und wovon ſollten wir denn leben? Bet⸗ teln iſt kein anmuthiges Geſchaͤft, und ich glaube


