Teil eines Werkes 
2. Th. (1822)
Entstehung
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mehr feindlich wirken. So nehmt es denn ohne

Scheu von mir an, und wenn Ihr zuweilen eine ſtille Stunde der ſuͤßen Wehmuth weiht, ſo moͤge dieſer kleine Ring mein Bild in Enre ſchoͤne Seele zuruͤckrufen. Lebt wohl⸗ lebt ewig wohl, Au⸗ guſte! Wallenſtein.

Er faltete das Papier zuſammen, legte den Ring hinein, der aus einem Rubin⸗Herzen, von einem brillantenen Pfeil durchbohrt, beſtand, uͤber⸗ ſchrieb es an die Fuͤrſtin Stollberg, und ſteckte es in ſeinen Buſen; dann begann er ſeine vorige eintöͤnige Bewegung wieder, indem er die ganze Nacht hindurch, in ſeinem Zimmer auf und nieder ſchritt.

Desmond hatte waͤhrend der Zeit ſein ſchweres Geſchaͤft vollendet. Er wollte zwar nicht, durch uͤbel angebrachte Sparſamkeit, das Andenken an einen großmuͤthigen Herrn, im Herzen der Dienerſchaft ſchmaͤlern; doch fuͤhlte er die Noth⸗ wendigkeit, etwas von dem anvertrauten Schatze