Teil eines Werkes 
2. Th. (1822)
Entstehung
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Neue an,daß es wahrſcheinlich oft in eurer Macht ſtehen wird, eurem Monarchen eine Ge⸗ faͤlligkeit zu erweiſen? Der Herzog v. Fried⸗ land hat es als Preis ſeiner Verdienſte zur Be⸗ dingung gemacht,(hier uberzog eine etwas finſtre Woike die Stirn des Kaiſers,)einzig und al⸗ lein uͤber die Armee zu befehlen. Er hat unſe⸗ rer Wahl nicht einmal die Ernennung eines Ge⸗ nerals uͤberlaſſen, ich darf nicht uͤber das Com⸗ mando eines einzigen Regiments beſtimmen. Wenn ich alſo einmal einem Freund dienen will, muß dies durch eure Vermittelung geſchehen, und die, welche ich befoͤrdern moͤchte, ſollen ſich an euch wenden, da ihr am meiſten auf den Vater wir⸗ ken koͤnnt. Was dann vielleicht feine Eifer⸗ Fucht der Einmiſchung des Herrſchers abſchlagen wuͤrde, wird ſeine Zaͤrtlichkeit ſicher der Bitte des

Sohnes geſtatten.

Wallenſtein verbeugte ſich ſchweigend. Mit Erſtaunen und innigem Mitgefuͤhl bemerkte die Kaiſerin die immer ſteigende Bewegung des

und ſeiner natuͤrlichen Beſcheidenheit, theils dem

jungen Mannes, welche ſie theils ſeinem Gefuͤhll