Teil eines Werkes 
2. Th. (1822)
Entstehung
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bracht und der ſchwerſte Kampf meines Lebens gekaͤmpft und beſtanden werden. Caſimir, wir muͤſſen uns trennen, hier darfſt du nicht bleiben; mein Auge wuͤrde ſich nie wieder frei zu dir erheben koͤnnen. Wann verlaͤßt du Wien?

Goͤnne mir Zeit zu uͤberlegen, Auguſte. Ja, ich will Wien verlaſſen; aber vor Desmond's Ruͤckkehr kann ich es nicht.

Und dann wirfſt du dich dem Tode in die Arme, ſuchſt ihn auf dem blutigen Schlachtfelde! Oh, laß mir nicht die ſchreckliche Ueberzeugung, daß ich, die dich nicht begluͤcken konnte, noch zu deiner Verzweiflung beigetragen habe!

Es hat auch ſeine Vorzuͤge, ſagte er feier⸗ lich,den ganzen Kelch auf einmal zu leeren! Aber nein, ich darf mich nicht taͤuſchen; der bit⸗ terſte Tropfen bleibt dennoch fuͤr mich noch darin zuruͤck!

Faſſe Muth, Freund! Du gehſt zu dei⸗ nem Vater, theilſt ſeinen Ruhm. Das Gewuͤhl der Schlachten, Hochgefuͤhl des Siegers, dies, und tauſend andere Dinge, werden dein Herz wenigſtens betaͤuben!