Teil eines Werkes 
2. Th. (1822)
Entstehung
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Herzog gelaſſen zu werden, erhielt er zur Ant⸗ wort: dies ſey in dieſer Stunde, welche ſeine Ho⸗ heit den Studien widme, unmoͤglich, und ſelbſt der Kaiſer wuͤrde nicht vorgelaſſen werden.

Und wann kann man Zutritt bei ihm er⸗ langen? 2. dmger.

Er wird nicht eher ſichtbar ſeyn, bis er ſich ſeinen Offizieren an der Mittags⸗Tafel zeigt; bald darauf zieht er ſich in ſein Audienz⸗Zimmer zuruͤck, doch iſt die Anzahl derer welche vorgelaſ⸗ ſen zu werden begehren, immer ſo zahlreich, und das Andringen derſelben ſo groß, daß es noch da⸗ hingeſtellt iſt, ob ihr Gehoͤr findet.

Obgleich Wallenſtein die Ueberzeugung hegte, ſeinen Vater, dem Weſentlichen nach, eben

ſo groß wieder vorzufinden, als er ihn damals,

an der Spitze des groͤßten Heeres von Europa, das durch ſeinen Wink gelenkt wurde, verlaſſen

hatte, vermochte er doch nicht ſich von dem in Un⸗

gnade gefallenen Manne, ein anderes Bild zu entwerfen, als daß dieſer, von den Meiſten ver⸗ nachlaͤßigt und verlaſſen, nur auf eigne, innre Kraft geſtuͤtzt, daſtehen muͤſſe.Dies wuͤrde we⸗ nigſtens das Schickſal jedes Andern geweſen ſeyn,