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ſchwunden war, beſtieg er ein Pferd aus den Schloß⸗Staͤllen, ritt von Conrad begleitet, zur Abtei, wo er einen herzlichen Abſchied von dieſem nahm, und dann ſein eigenes Gefolge aufſitzen ließ, um nun ſo ſchnell als moͤglich nach Prag zu eilen. Als Caſimir die Stadt erreichte, in wel⸗ cher ſich der in Ungnade gefallene Heerfuͤhrer jetzt aufhielt, konnte er, je naͤher er dem Pallaſte kam, ſeine Verwunderung kaum bergen, uͤber das feier⸗ liche Gepräͤnge, das hier uͤberall zu herrſchen ſchien. Zahlreiche Patrouillen machten die Runde um den ungeheuren Pallaſt, damit jeder Laͤrm ſorgfaͤltig von dem Ohre des Beſitzers abgehalten wurde; ja, der Eingang der Straße, welche zur Hauptpforte des Schloſſes fuͤhrte, war ſogar mit 6 Ketten verſperrt. b „Was bedeutet dies?“ rief der junge Graf erſtaunt.„Iſt hier Gefahr?— Wird mein Va⸗ 6 ter von irgend einem Ueberfalle bedroht?“ „Nein, gnaͤdiger Herr,“ antwortete die an der aͤußerſten Barriere ſtehende Wache,„hier iſt weder Gefahr, noch irgend ein Ueberfall zu er⸗ warten. Unſer Herzog hat ſich mit dem Auge


